Matthias Nadolny Trio

Matthias Nadolny, t-sax / Andreas Wahl, g / Jo Beyer, dr

Drei Musiker aus zwei Generationen treffen sich zum lustvollen Improvisieren:
ruppig-elegant, ironisch-melancholisch, arktisch-karibisch, in rauschhafter Einsamkeit und lyrischem Chaos, geschmeidigem Durch- und rauhem Miteinander…

Foto Gerhard Richter

Matthias Nadolny- t-sax

Geb. 28.02.1957

Mit seinem wandlungsfähigen, stets identifizierbaren individuellen Ton und seiner melodischen Phantasie ist der Tenorsaxophonist Matthias Nadolny zu einer festen Größe in der deutschen Jazzszene geworden.
Als 21-Jähriger wurde er Ende der siebziger Jahre als Mitglied von „Toto Blanke’s Electric Circus“ einer breiteren Öffentlichkeit bekannt und konzertierte u.a. auf der „Jazz Jamboree“ in Warschau. Konzerte und Tourneen u.a. für das Goethe-Institut führten ihn durch ganz Europa.

Er war lange Tenorist in den Bands des Bassisten Reinhard Glöder, des Vibraphonisten Stefan Bauer und des Pianisten Frank Wunsch. Seit vielen Jahren arbeitet er in den verschiedensten Kontexten mit dem Trompeter Uli Beckerhoff zusammen.

Prägend war in dieser Zeit die Begegnung mit Musikern der englischen Jazzszene, vor allem Norma Winstone und John Taylor, mit dem er auch im Duo auftrat.

Im Duo mit dem Bassisten Gunnar Plümer spielte Matthias Nadolny 1993/94 die hochgelobte CD „You’ll never walk alone“ ein und trat in dieser Formation mit großem Erfolg beim Jazzfest Berlin 1996 auf.

Gemeinsam mit Norma Winstone und Uli Beckerhoff spielte er beim Projekt „Symphonika“ des italienischen Pianisten Glauco Venier, erschienen als cd/dvd auf dem italienischen Label artesuono.

In den letzen Jahren arbeitet er häufig und gern mit dem Posaunisten Henning Berg und dem Pianisten Bob Degen.

Die cd „You’re My Everything“, ein Geburtstagsgeschenk für seine Frau Christelmari, im Duo mit Bob Degen erhielt 2016 den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ (Bestenliste 02/2016).

Matthias Nadolny ist auch als Pädagoge tätig. Er unterrichtet an der Jugendkunstschule in Unna und im Jazzstudiengang der Folkwang Universität der Künste in Essen. Viele seiner Studierenden haben heute ihren festen Platz in der deutschen Jazzszene.

Matthias Nadolny ist verheiratet mit Christelmari Matthes.
Meret ist ihre gemeinsame Tochter.

Motto:
Grau ist alle Theorie, maßgebend is auffem Platz
(Adi Preißler)

Ensemble-Zusammenarbeit mit:
Bob Degen, Toto Blanke, Adelhard Roidinger, Trilok Gurtu, Jo Thönes, Stefan Bauer, Uli Beckerhoff, Eje Thelin, John Abercrombie, Benny Bailey, Michel Herr, Arild Andersen, John Marshall, Norma Winstone, Bart van Lier, Christof Haberer, Frank Wunsch, Peter Weiss, Detlev Beier, Wolfgang Ekholt, Klaus Osterloh, Gerd Dudek, Gunnar Plümer, Bruno Castellucci, Paul van Kemenade, Rob van den Broeck, Thomas Alkier, Lee Konitz, Leroy Lowe, Werner Neumann, Paul Heller, Ingmar Heller, Silvia Droste, John Thomas, Thomas Cremer, Thomas Hufschmidt, John Taylor, Michael Küttner, Peter O`Mara, Cees Slinger, Maria de Fatima, Maria Pia de Vito, Romy Camerun, Wolfgang Köhler, Claudius Valk, Andreas Schickentanz, Henning Berg, Hendrik Soll, Glauco Venier, Stefan Bauer, Pablo Held, Robert Landfermann, Jonas Burgwinkel, Thomas Rückert, Henning Sieverts, John Hollenbeck u.a.

Tourneen und Konzerte:
England, Skandinavien, Polen, Tschechien, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Schweiz, Spanien, Italien, Griechenland

Radio und Fernsehen:
WDR, Südwestfunk, Rias Berlin, Radio Bremen, DLF, Radio Brandenburg, Bayrischer Rundfunk, 3 SAT, RAI

Festivals:
Burghausen, Leverkusen, Jazzhausfestival Köln, Post This and Neo That Köln, WinterJazz Köln, Jazz Baltica, Viersen, Jazzfest Berlin, Europhonics Dortmund, Stranger Than Paranoia – Festival Tilburg (Niederlande), Hilden

Webseite


Foto Gerhard Richter

Andreas Wahl – Gitarre

Kurzbiographie
• geboren in Stuttgart, lebt seit 1989 als freischaffender Musiker, Gitarrist und
Komponist im Ruhrgebiet
• erhielt diverse Förderpreise (u.a. Preisträger Westfalenjazz 1994, Jazzwerkruhr
2002 und 2004, 2007, 2009, International Songwriting Competition 2005)
• CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie Auftritte in In- und Ausland mit
unterschiedlichsten Bands und Projekten der improvisierten Musik und des
zeitgenössischen Jazz:
Zodiak Trio, Freie Wahl, The Bliss, A-Tronic, The Dorf, Thoneline Orchestra,
Experimentle Band, Peter Herborn Large, Solo, WDR-Big-Band, Beam, Essen
Jazz Orchestra, Trio MTW, u.a.
• spielte auf zahlreichen namhaften Festivals wie z.B. Jazzfestival Münster,
Leipziger Jazztage, Stuttgarter Jazztage, Moers Festival, European Trytone
Festival Amsterdam, Jazztopad Festival Wrozlaw, Klarafestival Brüssel,
Jazzfestival Caracas, Jazzfest Bonn…

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Jo Beyer – Drums

-Kurzbiografie-
Sparda Jazz-Award 2016 (1. Preis) mit der Band „Bodosapiens“
Europaischer Burghauser Jazzpreis 2015 mit der Band „Malstrom“
Sparda Jazz-Award 2015 (1. Preis) mit der Band „Der weise Panda“
Study Up Award 2013 mit der Band „Bodosapiens“
“ […] frischer und unbekummerter, gleichzeitig hochprofessioneller Jazz, Erste Sahne!“
Uwe Plien, Rheinische Post, 2. April 2014
“ […] ein rundherum humorvoller Kommentar zu den Moglichkeiten des Gegenwartsjazz. “
Jury, Burghausen Jazzpreis 2015
“ […] Es ist ein Heavy-Metal-Hardrock-Freejazz-Experiment unter Starkstrom, ein schweißtreibender
Sinnenrausch und ein exessives Spiel mit der musikalischen Urgewalt.“
19. Marz 2015, Passauer Neue Presse, Dorothea Walchshausl
• Jo Beyer, geboren 1991 in Essen, lebt in Köln seit 2016.
• Jazzschlagzeugstudium an der Hochschule Osnabrück sowie an der Royal
Academy of Music in Århus, Danemark.
• CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie Konzerte und Tourneen mit
verschiedenen Projekten und Bands unter anderem in Deutschland, den
Niederlanden, Norwegen,